Radfahrausbildung im 4. Jahrgang

Die Radfahrausbildung besteht aus einem theoretischen Teil, der  von der Schule (Klassenleitung) durchgeführt wird und einem praktischen Teil, der von Frau POK Nicole Jünemann

begleitet wird. Bei der praktischen Ausbildung ist die Klassenleitung aber  immer zusätzlich anwesend sowie zusätzlich 2 Eltern. Grundsätzlich muss jedes Kind bereits vor Beginn der Ausbildungsteile über ausreichend praktische Fahrerfahrungen verfügen, die ihm eine gewisse Sicherheit geben. Hierzu gehören z.B. sich auf dem Fahrrad halten zu können, Kurven fahren, abbremsen, einhändig fahren usw.

Die Theorie-Ausbildung (z.B. mit dem Heft der Verkehrswacht) sollte bereits abgeschlossen sein, wenn  die praktische Ausbildung beginnt. Die theoretische Prüfung kann noch parallel zur praktischen Ausbildung abgelegt werden; spätestens zur praktischen Prüfung (max. 40 Punkte erreichbar) sollte das Ergebnis der theoretischen Prüfung (ebenfalls max. 40 Punkte) feststehen, damit Kinder mit exzellenten Ergebnissen (40+40=80 Punkte)die Einladung zu einer besonderen Verkehrsveranstaltung („Meister auf dem Fahrrad“) direkt im Anschluss erhalten können.

Die praktische Ausbildung besteht aus zunächst  4 Übungseinheiten à 90 Minuten für jeweils jede Klasse. Den Abschluss (5. Einheit) bildet der Prüfungstag. An einem Schultag führt Frau Jünemann maximal 2 Klassen durch die jeweils anstehende Einheit; der Prüfungstag ist allerdings für alle Kinder der gleiche. Ein Kind, das mehr als einmal fehlt oder mehr als einmal Fahrrad oder Helm nicht dabei hat, kann nicht an der Prüfung teilnehmen.

Die praktische Ausbildung beinhaltet folgenden Ablauf:

1.      Einheit: Fahrrad- und Helmkontrolle

(keine Eltern als Hilfe notwendig)

Frau Jünemann trifft die jeweilige Klasse im Klassenraum und erklärt den Ablauf der praktischen Ausbildung. Danach findet auf dem Schulhof eine Fahrrad- und Helmkontrolle statt. Damit dieser Teil für die Kinder nachvollziehbar ist, sollte der Unterrichtsinhalt „ Das verkehrssichere Fahrrad“ bekannt sein. Gegebenenfalls müssen Fahrräder ad hoc von den Eltern verkehrssicher nachgerüstet werden, damit das Kind teilnehmen darf. Sollten Eltern bezüglich des Fahrradhelms (Größe, Anlegen etc.) unsicher sein, ist eine Recherche im Internet zu empfehlen. Ein Kind darf nicht mit einem wackligen und damit unsicheren Helm an den Übungen im Straßenverkehr teilnehmen.

2.      Einheit: Losfahren vom Fahrbahnrand und Linksabbiegen bei etwaigem Gegenverkehr

(mindestens 2 Eltern pro Klasse als Hilfen einplanen)

Frau Jünemann trifft die jeweilige Klasse im Klassenraum und erklärt den Ablauf des Losfahrens vom Fahrbahnrand (Kinder stehen dabei  rechts von ihren Fahrrädern!) und das Linksabbiegen. Nachher beginnen die Kinder auf dem Lehrerparkplatz und biegen nach rechts in die Bergmeisterstraße ein. Nach einigen Metern müssen sie an der Einmündung Trumweg „Rechts vor Links“ beachten. Vor Rewe ordnen sie sich links ein und biegen in die Markscheiderstraße ein. Nach wenigen Metern wechseln die Kinder zurück auf den Gehweg und schieben ihr Fahrrad zur Schule zurück. Das wiederholen sie bis 3x in dieser Einheit.

3.      Einheit: Linksabbiegen an der EinündungMarkscheiderstraße – Bergmeisterstraße

(mindestens 2 Eltern pro Klasse als Hilfen einplanen)

Nach dem gemeinsamen Start in der Klasse erweitern die Kinder ihre Strecke aus der 2. Einheit, indem sie die Markscheiderstraße bis zum Ende durchfahren. Dabei kommen sie an 4 „Rechts vor Links“- Situationen vorbei. Am Ende der Markscheiderstraße biegen die Kinder wieder links in die Bergmeisterstraße ein (Achtung: dort stehen oft mehrere Busse hintereinander) und fahren unter Beachtung von 4 weiteren „Rechts vor Links“- Situationen wieder zurück zur Schule.

4.      Einheit: Generalprobe

(mindestens 2 Eltern mit jeweils eigenem Fahrrad pro Klasse als Hilfen einplanen)

Die Kinder fahren die in der 3. Einheit geübte Strecke.

5.      Praktische Prüfung/Lernzielkontrolle

(mindestens 12 Eltern insgesamt aus 3 Klassen notwendig)

Alle Klassen erscheinen (leicht zeitversetzt) auf dem Schulhof zur Prüfung, die ca. 2 Schulstunden dauern wird. Die Eltern werden von der Polizei in Beobachtungaspekte eingewiesen und dokumentieren die Leistungen der Kinder (diese tragen Leibchen mit Nummern) auf einer Listeein.

Bei einem Kind mit einem sonderpädagogischem Förderbedarf, der nach Einschätzung von Eltern, Lehrern oder der Polizei eine Teilnahme des Kindesim öffentlichen Straßenverkehr fraglich erscheinen lässt, sollte Frau Jünemann frühzeitig kontaktiert werden um ihre Meinung einzuholen. Gegebenenfalls können diese Kinder außerhalb der Zielvorgaben für die Radfahrausbildung z.B. auf dem Schulhof im sichereren Fahrradfahren gefördert werden.

Kontakt:

Polizeioberkommissarin Nicole Jünemann

PP Dortmund / Direktion Verkehr / VI 1 / VUP/O

Kerschensteiner Str. 9

44369 Dortmund

Tel.: 0231/132-4124

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese Zusammenstellung beruht auf bisherigen Erfahrungen und ist nicht als allgemeingültiger oder abgeschlossener Lehrplan zu sehen.

 

3. März 2014